In meinem letzten Beitrag habe ich über Selbstreflexion und Veränderungsbereitschaft geschrieben. Geendet hat der Artikel mit den „Klassikern“ besonders veränderungsscheuer Menschen: Das haben wir schon immer so gemacht…, Das haben wir noch nie so gemacht… und Da könnte ja jeder daherkommen… und jetzt dieser Titel?? Es wird immer sei‘ wie’s immer war!

Dieses Mal möchte ich gar nicht viele Worte darüber verlieren. Es handelt sich in jedem Fall um eines meiner Lieblingslieder von Peter Cornelius (aus 1983), dessen Text es genau auf den Punkt bringt. Es wird immer sei‘ wie’s immer war, nämlich dass „die einzige Konstante im Universum die Veränderung ist“. Diesen Ausspruch tätigte bereits Heraklit von Ephesus, ein griechischer Philosoph der ca. 500 Jahre vor Christus lebte.

Ironie des Schicksals ist wohl, und da werden mir im Besonderen Eltern sicher recht geben, dass man sich selbst in jeder Phase des Lebens in diesem Lied wiederfinden kann. Einziger Unterschied in der Interpretation ist, und das müssen wir unseren Kindern wohl oder übel zugestehen, dass sich Sichtweisen und Standpunkte im Lebenslauf ändern und plötzlich völlig voneinander abweichen können… Lassen wir der Individualiät (unserer Kinder) doch ihren freien Lauf und glauben wir daran, dass es gut ist wie es ist…!!

Viel Spaß beim Hören! Offensichtlich sind die ca. 200.000 Besucher des Donauinselsfests 2005 derselben Meinung 😉